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Die Verdienstchancen beim Affiliate Marketing

Ein wichtiger Punkt bei dem Aufbau eines Geschäftes ist die Frage nach der Bezahlung. Sie möchten einen Gewinn erzielen und müssen daher wirtschaftlich denken. Je mehr Besucher Sie weiter leiten, desto höher sind Ihre Einnahmen. Es hängt also vom Erfolg ihrer Seite ab, welchen Gewinn Sie erzielen. Bei der Abrechnung existieren verschiedene Modelle. Das verbreitetste Abrechnungsmodell ist Form die Bezahlung per Klicks.

Wenn die User auf den Link Ihrer Homepage klicken, dann wird eine Provision berechnet. Je mehr Kunden sich demnach für das Angebot interessieren, desto höher sind Ihre Verdienstmöglichkeiten. Damit kein Kunde doppelt gezählt wird, wenn er mehrfach den Link betätigen sollte, kann eine IP-Sperre programmiert werden. Jeder Nutzer verfügt über eine eindeutig identifizierbare IP-Adresse, diese wird beim Klicken auf den Link gespeichert.

Es kann durchaus vorkommen, dass User sich an zwei unterschiedlichen Tagen für das Angebot interessieren, da sie zwischenzeitlich noch andere Recherchen angestellt haben. Aus diesem Grund ist die Absicherung notwendig, dies liegt im Interesse des Merchants, welcher nur nach Personen bezahlen möchte. In diesem Bereich hat sich der Begriff EPC (Earns per Click) etabliert, da in der Regel pro 100 Klicks bezahlt wird. Diese Kennziffer ist demnach eine Kennzahl Ihres Verdienstes. Für Sie als Affiliate ist die Berechnungsform nach der Anzahl der Klicks von
Vorteil, da sie einfach zu erkennen ist. Je mehr Besucher Sie weiterleiten, desto höher sind die Einnahmen. Für den Merchant ist diese Variante problematisch, da die Besucherzahl nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Verkäufe möglich macht. Es kann der Fall auftreten, dass die User zwar den Klick nutzen, jedoch nichts kaufen. Aus diesem Grund wird Pay per Click meistens bei kurzfristigen Werbeaktionen eingesetzt. Es hilft dabei, die Bekanntheit zu steigern.

Die verschiedenen Möglichkeiten, die Provision zu berechnen

Die sogenannte Qualität des Besucherstroms ist wichtig. Die Kunden müssen auf der Seite genau das Angebot finden, welches sie sich durch die Weiterleitung erhoffen. Wenn Sie den Links einbetten, dann sollten Sie darauf achten, die richtigen User anzusprechen, sodass viele von Ihnen ein Produkt erwerben. Um sich abzusichern, bevorzugen viele Merchants die Modelle „Pay per Sale“ und „Pay per Lead“. Es wird nicht automatisch nach der Weiterleitung eine Provision fällig, sondern die Bezahlung ist von dem Verhalten der Nutzer abhängig. Beim Pay per Lead reicht es aus, wenn der User ein echtes Interesse an den Angeboten zeigt, beispielsweise durch die Bestellung von Informations- oder Werbematerial. Auch bei einer Kontaktaufnahme wird die Vergütung ausbezahlt. Diese Form hat sich vor allem bei beratungsintensiven Gütern durchgesetzt, da hier schon allein die Kontaktaufnahme einen Erfolg darstellt.

Wenn der Kunde Interesse zeigt, dann ist der Merchant hiermit bereits zufrieden, da der Verkaufsabschluss nun in seinen Einflussbereich fällt. Komplexe oder teure Güter werden nur selten über das Internet bestellt, ein Pay per Lead ist hierbei eine faire Abrechnung. Entscheiden Sie sich für die Variante Pay per Sale, dann muss auch ein Verkauf zu Stande kommen. Sie erhalten hierbei entweder eine feste Vergütung oder einen Prozentanteil am Umsatz. Dies kann von Vorteil sein, da der Anteil in der Regel höher ausfällt und sich ein Verkauf daher lohnt. Wie hoch die Beteiligung ist, dies hängt vom Einzelfall ab.

Üblich sind Werte zwischen einem und zehn Prozent. Problematisch werden kann das Pay per Sale für Sie, wenn der Kunde auch die Möglichkeit hat, außerhalb des Internets beim Anbieter zu kaufen. Gerade komplexe Produkte werden von vielen Kunden lieber vor Ort gekauft. Die User informieren sich zwar auf der Homepage, tätigen den Kauf dann allerdings außerhalb des Internets.

Hier ist eine Verfolgung nicht möglich, sodass eine Provision entfällt. In diesem Fall wäre Pay per Lead die bessere Alternative. Gängig ist zudem auch das Pay per Click Out. Bei dieser Form muss der User auf der Zielseite eine Aktion ausführen. Dies kann beispielsweise das Klicken auf einen dort gelisteten Anbieter oder eine neue Seite sein. Es sollen nur Weiterleitungen vergütet werden, bei denen der potentielle Kunde eine Weile auf der Internetseite verbleibt und auch ein Grundinteresse an dem Inhalt der Zielseite zeigt.

Somit ist das Pay per Click Out eine Weiterentwicklung des Pay per Click. Eine übliche Bezeichnung für dies Vergütungsmethode ist Pay per Aktiv, was auf die notwendige Aktion des Users anspielt. Beim Pay per Link wird bereits beim Einblenden des Links eine Provision ausgezahlt. In Spezialfällen kann außerdem das Pay per Print in Aktion treten. Handelt es sich bei der Zielseite um einen Vertrieb von Coupons, dann wird je getätigtem Ausdruck abgerechnet.

Für den Merchant lohnend ist Pay per Sign. Wenn auf der Zielseite die Möglichkeit besteht, sich anzumelden, wie bei einem Forum, dann erhalten Sie bei jeder Anmeldung einen Geldbetrag. Neben der Anmeldemöglichkeit, kann auf der Merchantseite auch eine Software zum Download bereit stehen. Werden Sie pro erfolgtem Download bezahlt, dann bezeichnet man dies als Pay per Install.

Die Lifetime Vergütung: Sie sind an jedem Verkauf beteiligt

Für welches Modell Sie sich entscheiden sollten, dies hängt demnach auch von den Angeboten auf der Homepage ab. Die Auswahl ist immer eine Absprache zwischen Ihnen und dem Betreiber und sollte mit Sorgfalt getätigt werden. Sie ist die Grundlage für die Höhe des späteren Verdienstes und muss genau kalkuliert werden. Eine lohnende Variante ist die Lifetime Vergütung. Sie erhalten einen Anteil am Umsatz, welcher durch den Kunden getätigt wird. Das Besondere ist, dass die Beteiligung nicht nur auf einen Einkauf beschränkt ist, sondern für die gesamte Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und dem Anbieter gilt. Hierdurch können Sie sich eine dauerhafte Einnahmequelle aufbauen. Gerade hierbei ist auf die Qualität des Kundenstroms zu achten, der Klick muss dafür genau die Zielgruppe ansprechen.

Nachdem die Weiterleitung einmal erfolgt ist, profitieren Sie von jedem Einkauf, ohne das ein weiterer Besuch auf Ihrer Homepage notwendig ist. Die Hauptarbeit beim Affiliate Marketing liegt in der Programmierung der Seite und der Bewerbung des Angebots. Die Einnahmen kommen dann automatisch und erhöhen sich im Laufe der Zeit immer weiter. Die Anfangsphase dieses Geschäftes bietet noch nicht so viele Einnahmen, wie die späteren Phasen, da die Bekanntheit der Seite zunächst einmal erst aufgebaut werden muss.

Je bessere Suchergebnisse die Homepage liefert und je mehr Nutzer sich die Seite ansehen, desto besser sind die Chancen, dass der Link betätigt wird. Ist das Geschäft einmal am Laufen, dann ist die Pflege unkompliziert. Der Status muss erhalten bleiben und kontinuierlich verbessert werden. Bei den Einnahmen existiert keine oberste Grenze und Ihr Angebot steht den Kunden 24 Stunden täglich zur Verfügung. Sie stellen die Webseite online und schon können die User die Links nutzen.

Auch Urlaubszeiten und Wochenende lassen sich bei dieser Variante des Online-Geschäftes leicht realisieren. Zwar ist eine ständige Aktualisierung notwendig, doch Sie sind beim Standort flexibel. Gearbeitet werden kann von jedem Ort der Welt aus, Sie benötigen lediglich einen Laptop und einen Internetzugang. Ob Sie tagsüber oder abends arbeiten ist ebenfalls nicht wichtig, sodass eine sehr flexible Arbeitseinteilung möglich ist. Das Onlinegeschäft lässt sich daher mit vielen Lebensmodellen und familiären Situationen vereinbaren und ist einer großen Personenzahl zugänglich.

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